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Suchbgriffe: Ausflugsbericht Gibraltar, Wartezeit an der Grenze, Steuer, Rechtsanwalt, Bank, Off-Shore

 

Relevante Eckdaten
    Felsen von Gibraltar
Hauptstadt   Gibraltar (Stadt)
Status   Britische Kronkolonie, Teil der EU
Staatsoberhaupt   Elisabeth II.
Gouverneur   Sir Francis Richards
Fläche   6,5 km²
Einwohnerzahl   27.884 (Stand 2005)
Bevölkerungsdichte   4.290 Einwohner pro km²
Währung   Gibraltar-Pfund
Zeitzone   UTC+1 (MEZ)
Kfz-Kennzeichen   GBZ
Internet-TLD   .gi
Vorwahl   +350
Amtssprache   Englisch

Ausflugsbericht Gibraltar

Schon von weitem kann man den beeindruckenden Felsen von Gibraltar erkennen, der sich stolz in den Himmel reckt. Appropos Anreise: Wir haben an Getränke gedacht, da man nie ganz sicher sein kann, wie lange man an der Grenze stehen muß. Heute geht es relativ flott, wir stehen nur etwa 15 Minuten in einer Schlange an. Zeit genug, sich kurz die Beine zu vertreten und den Felsen von der Weite auf uns wirken zu lassen. Vor dem Berg erstreckt sich eine Bucht. Wir können ein paar Segelboote und Windsurfer beobachten. GrenzeDann erreichen wir die Grenze. StauUnsere Pässe werden zwar nicht kontrolliert, aber wir müssen sie vorzeigen. Dann geht es kurioserweise quer über die Landebahn des Flughafens weiter ins "Landesinnere".

 

 

 

TIPP: Wenn man nicht allzu faul ist, sollte man die Stadt zu Fuß oder mit dem Rad erkunden, da die Wartezeit an der Grenze nahezu wegfällt.

 

Das erste, was uns auffällt, ist, dass viele Grundstücke mit Stacheldraht umzäunt sind, stacheldrahtund wir uns ernsthaft fragen, ob die Gibraltarier entweder etwas zu verbergen haben oder einfach nur eine ungesunde Paranoia an den Tag legen. Nun gut, Gibraltar ist vorwiegend ein Militärstützpunkt, aber wir können auch einfache Werkstätten hinter den Umzäunungen ausmachen.

Zuerst wollen wir uns die 100-Tonnen-Kanone ansehen und folgen den Schildern über eine Küstenstrasse, die für die Verhältnisse, die in Gibraltar herrschen, richtig breit ausgefallen ist. An einem Schild, das an einem ziemlich gefährlich aussehenden Stacheldrahtzaun ausgehängt ist, "YOU ARRIVED 100 TON GUN" fahren wir natürlich prompt vorbei. Macht aber nichts, folgen wir halt einfach der Strasse und kommen später zurück. Die Strasse wird jetzt schmaler, ist aber noch immer nicht mit dem engen Gassenwerk in der Stadt selbst vergleichbar. Durch, in den rohen Stein gehauene Tunnel, geht's an die Küste. Moschee

 

 

 

Afrika

Nach dem Durchqueren des letzten malerischen Tunnels erblicken wir eine riesige Moschee, die wohl auch so etwas wie ein Wahrzeichen darstellen soll. Zumindest können wir das Motiv später auf vielen Postkarten wieder erkennen. Wir fahren eine Küstenstrasse entlang. Es ist ein schöner Tag, und wir können Afrika sehen. Auf der linken Seite reihen sich riesige verblühte Agaven, die durch ein paar Fabriken und Müllhalden unterbrochen sind. Wir wissen, dass wir in eine Sackgasse fahren, und schon bald halten wir unser Auto an, da uns ein Schlagbaum an der Weiterfahrt hindert. Ein kleines besetztes Wachhäuschen steht daneben, und in die Felswand ist wieder ein Tunnel geschlagen, der allerdings versperrt ist.

Kabelstränge führen an der Felswand entlang, auf denen die berühmten Makakken ihre Turnkunststücke vorführen. Ein älteres Weibchen sitzt mitten auf der Strasse und tut so, als könnte sie kein Wässerchen trüben. Wir haben Gummibärchen dabei und locken sie damit in unsere Nähe.Berberaffe

 

 

Da die Affen Touristen gewöhnt sind und wissen, dass sie etwas zum Fressen abstauben können, sind sie auch Makakkenganz zutraulich.

 

Wir fahren wieder zurück, sehen uns den Leuchtturm, der die Strasse von Gibraltar nachts absichert, aus der Ferne an. Danach machen wir noch ein paar Schnappschüsse von den eisernen Lafetten der Geschütze und fahren dann bergauf auf einer schlechten engen Serpentinen Strasse Richtigung "Upper Rock".

Wieder stehen wir vor einem Schlagbaum mit dazugehörigem Wachhäuschen. Diesmal will man Eintritt kassieren: 8 englische Pfund pro Nase sowie 1½ Pfund für das Auto. Das ist uns zu viel, wir wollen wenden. Pech gehabt, die Strasse ist zu schmal zum Umkehren. Der Ticketverkäufer öffnet uns dazu den Schlagbaum und lässt uns auf der anderen Seite wenden. Wir fahren wieder hinab.

geschützNun fahren wir zur "Hundert-Tonnen-Kanone". Eintritt pro Person 1 Pfund. Wir sind zu dritt und ein 5-Euro-Schein wechselt den Besitzer. Durch ein Gewölbe, das mit allerlei Informationen rund um die Kanone, einem dazugehörigen Projektil, alten Fotografien sowie Einsatzberichten vollgestopft ist, geht es zu der Plattform, auf der die Kanone und ein moderneres Geschütz montiert sind. Möwen haben an den Klippen ihre Brutnester errichtet, und der Gestank von altem Guano weht uns in die Nasen. Beeindruckend sind aber ihre Flugmanöver. FrankWir sind ganz alleine, da die Kanone wohl bei den Touristen nicht allzu beliebt ist. Nach einiger Zeit - wie lange kann man schon eine alte, wenn auch große Kanone anstarren - die wir für's Fotografieren genutzt haben, verlassen wir wieder das Museum und fahren durch die schon erwähnten, wirklich engen beparkten Gassen Gibraltars zu einer Fußgängerzone. Geschäftiges Treiben herrscht dort, und viele Nationalitäten drängen sich durch die Innenstadt. Die Strasse ist gesäumt von Geschäften, Cafés, Restaurants, Tabakgeschäften und malerischen Häusern, denen man eindeutig ihren100 ton gun maurischen Einschlag ansieht.

Am Hauptplatz setzen wir uns in ein Café und beobachten das bunte Durcheinander. Strassenkünstler präsentieren ihre Show inmitten von Touristenfamilien und spielenden Kindern, die wohl, nach der Schuluniform zu schließen, aus der nahen Schule stammen. Nach einem kurzen Imbiss geht's dann zurück zum Auto Richtung Grenze. Kurz fahren wir noch bei der "Cable Car Station" vorbei, um uns über die Preise zu informieren: 13½ Pfund plus die bekannten 8 Pfund Eintritt.

Möwe

 

An der Grenze erwartet uns eine angenehme Überraschung: Anstatt der erwarteten 2-5-stündigen Wartezeit sind wir innerhalb von 10 Minuten zurück in Spanien. Auch diesmal reicht das Vorzeigen unserer Pässe, die nicht näher kontrolliert werden. Allerdings müssen wir nun unseren Kofferraum öffnen, wie alle Ausreisenden.

innen

 

Fazit : Gibraltar ist sehenswert, aber nicht billig. Zigaretten und Alkohol sowie Benzin und Diesel sind billig. Leider darf man bei der Ausreise nur eine Stange Zigaretten pro Person mitnehmen. Irgendwie fühlt man sich im Hafenbereich wie in einem Militär-Ghetto. Der Eindruck verfliegt aber in der Innenstadt.

Es folgt in kürze eine genaue Reisebeschreibung vom "Upper Rock".

 

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